Die Wirkung von Rhythmus und vor allem Rhythmus-halten wird oft unterschätzt. Wie der Herzschlag ist der Rhythmus in einem Projekt das, was Entwicklung und Entfaltung möglich macht. Das gilt auch für Organisationsentwicklung.
Allerdings: Rhythmus wird meistens dann auffällig, wenn er fehlt oder holpert & stolpert. Denn entsteht dieses Gefühl: „hier fehlt was“. Wenn Rhythmus lebendig ist, gibt das Sicherheit mit dem Gefühl: „hier läuft es gut“. Das hat mit Resonanz zu tun und daran, dass der Sinn dessen, was man tut, im Fokus bleibt.
Rhythmus ist nicht unbedingt einfach schon da. Es gehört klar zur Aufgabe von Führenden, da ein gutes Augenmerk zu haben. 7 Elemente helfen dabei.
Wenn es blöd läuft: Zuversichts-Management!
Zuversicht?! Das hört sich ein bisschen so an wie „schönes Wetter“ oder „gute Laune“, oder? Aber richtige Zuversicht ist ein anderes Kaliber.
Wenn man echter Zuversicht begegnet, dann kann man die Sicherheit tiefer Wurzeln und den Hauch von Gelingen spüren. Das ist etwas Wunderbares, und eigentlich sollte es immer so sein.
Ist es aber nicht.
Denn das Gegenteil spielt nun mal im menschlichen Leben immer mit.
Individuelles Zuversichts-Management ist eine Möglichkeit, sich nicht zu verlieren, sondern lebensorientiert handlungsfähig zu sein:
Künstlerische Intelligenz: bringt Leben rein
Wohlgemut und offen für Neues haben wir KI als neue Kollegin an Bord. Wir staunen über ihre Leistungskraft.
Gleichzeitig merken wir: Ohne Raum für unsere künstlerische Intelligenz verlieren wir Lebendigkeit und Fokus.
Warum und wie beide unbedingt zusammen-gehören, lesen Sie in diesem Newsletter.
Vertrauen – elementar für New Work
Vertrauen ist die unsichtbare Kraft, die Teams zusammenhält – und doch wird seine Bedeutung oft erst spürbar, wenn es fehlt. Vertrauen kann sich wie eine Art Fundament anfühlen. Oder wie etwas, das einen mit Sicherheit umgibt und gleichzeitig Beweglichkeit erlaubt. Gekonnte Entwicklung von Teams und Organisationen hilft, Vertrauen und Nicht-Vertrauen gleichermaßen als Wegweiser zu nutzen.
Positive Verstärkung unterstützt Entwicklung
Als Führungsperson kann man heute schnell auf die Idee kommen, (wieder) voll auf Power-Play zu setzen. Nach dem Motto: „Die Leute sollen mich fürchten und das tun, was ich vorgebe. Alles andere interessiert mich nicht.“
Steckt in diesem Stil nicht eine starke Sehnsucht nach Effektivität und Effizienz? Eine Sehnsucht nach starker Wirkung. Eine Sehnsucht danach, Gestaltungsmacht und Selbst-Wirksamkeit zu erleben.
Mit positiver Verstärkung als Kommunikationswerkzeug kann diese Sehnsüchte auf wesentlich friedlichere Weise erfüllen. Und man hält die Beteiligten als Selbstverantwortliche an Bord.
Angst auflösen durch Führen
Die fatale Wirkung von Angst beruht auch darauf, dass sie überfallartig kommt.
Man hat sie nicht bestellt, weil man etwas lernen möchte. Aber ohne Lernen ist sie nicht zu bewältigen.
Wenn man aus der Perspektive der 4+1 Handlungsmodi hinsieht, wird Angst – oh Schreck! – empfangen. Das könnte die massive ganzkörperliche Wirkung von Angst erklären: Bedeutet „empfangen“ doch „aufnehmen, einbauen und entfalten“. Und das hat – leider oder auch zum Glück – mit Verletzlichkeit zu tun.
So paradox es auch klingt, man kann die Entscheidung treffen, aus dieser ungebetenen „Gabe“ Angst etwas zu machen; sie aufzunehmen, einzubauen und zu entfalten. Wie man das tut, bestimmt allerdings nicht mehr die Angst, sondern der eigene Stil. Man entscheidet sich dafür, selbst das Ruder in die Hand zu nehmen, zu führen und zu gestalten.
Zivilisation – ein Wertgegenstand
Eine guten Zivilisation hat mit offenen Miteinander, Freude an Kleinem & Großem und heiteres Entdecken von immer Neuem zu tun.
Wenn das durch brachiale Kräfte angegriffen wird, kommen gern Gedanken wie „das sei eben so“ und „es sei wohl nicht so schlimm“ und „tun könne man sowieso nichts“.
Wenn Zivilisation so etwas ist wie der Rahmen und die Umstände für das eigene Leben und Arbeiten sind, warum soll man ihr nicht Pflege zukommen lassen wie anderen Wertgegenständen auch?
Hier ein paar Tipps, wie es gehen kann. Gerade, wenn man in Teams und Organisationen engagiert ist.
‚Leadership entfalten‘ ist das Schlüsselprojekt
Ein Projekt ‚Leadership entfalten‘ ist für Teams und Organisationen der Schritt zu mehr Frische, Beweglichkeit und Lebendigkeit. Es berührt die Tiefe der Organisation und gibt den dort arbeitenden Menschen Raum für weitere Entwicklung. Organisationsentwicklung im New Work-Style braucht so etwas, damit Strukturprojekte wie ‚Räume neu gestalten‘ oder ‚digitale Entwicklung‘ mit dem Wesentlichen der Organisation verbunden sind.
Es ist das Schlüsselprojekt, weil die Beteiligten wirklich als Menschen mit ihren Möglichkeiten gefragt und gesehen werden. Das wirkt beruflich und privat. Das Engagement derer, die verantwortlich führen, gibt Vertrauen und ermuntert, weiter zu gehen. Die Gestaltung des Projekt in der Organisation braucht Sorgfalt und Behutsamkeit.
Geheimtipp Qualitatives Wachstum
Qualitatives Wachstum sieht ziemlich anstrengend aus, wenn man in quantitativen Betrachtungen verwurzelt ist. Quantitative Effekte sind zählbar und linear zu erfassen. Qualitative Veränderungen dagegen kommen auch durch Nicht-Lineares und in mehreren Dimensionen gleichzeitig zustande. Sie haben deshalb etwas Fließendes in sich. Das braucht die Akzeptanz sehr anderer „Spielregeln“. New Work braucht qualitatives Wachstum.








