Wirksam führen im digitalen Kontext

Eigentlich beste Voraussetzungen:

Die riesige Vielfalt der zur Verfügung stehenden Medien, die wachsende Geschwindigkeit, die Erhöhung der Zuverlässigkeit von Systemen, der sich ständig verbessernde Nutzungskomfort, die schrankenlose Kommunikation, die Aufhebung der Speicherbegrenzung, der ständig wachsende Bildungsgrad  der User – all das sind wunderbare Beschleuniger auf dem Weg zu besserem Führen und Zusammenarbeiten. Also:

Immer mehr Möglichkeiten, neue Potenziale (auch bei sich selbst) zu entdecken und einzubringen.

Immer mehr Möglichkeiten, auch qualitativ zu wachsen.

Immer mehr Möglichkeiten, in Teams effektiv zu arbeiten.

Immer mehr Möglichkeiten, besser mit Konflikten umzugehen.

Immer mehr Möglichkeiten, das eigene Geschäft und die Beziehungen zu allen Akteuren fruchtbar zu entwickeln.

Warum klemmt es trotzdem so oft?
  • weil die höheren  Anforderungen an Selbst-Management und Veränderungsbereitschaft nicht verstanden werdek1600_alte-welt-die-schubkarre-dsc_0138n,
  • weil die Dynamik von Beziehungen noch unterschätzt und häufig zu linear angegangen wird,
  • weil nicht alles durch Technik ersetzt oder erledigt werden kann: Sinnorientierung zum Beispiel, oder auch die individuelle Besonderheit von Menschen und das Besondere, das durch ihr Zusammenwirken möglich wird,
  • weil Lebendigkeit und positive Lebensorientierung als treibende Kräfte für Verantwortung und Potenzialentwicklung unterschätzt werden,
  • weil missbräuchliches Nutzen von Möglichkeiten  eine Alltagsrealität ist und immer dazu gehört.
Wie kommt man also gut voran und nutzt die verfügbaren Möglichkeiten? 

Das Selbst-Management lebendig halten und trainieren, um sich von Kontext und Umfeld leichter unterstützen zu lassen.

Die eigenen Führungsaktivitäten nur zum kleineren Teil zum Bestimmen und Kontrollieren einsetzen. Den größeren Teil auf die Feinheiten im Hinblick auf Resonanz und positives Verstärken von Werdeprozessen ausrichten.

Spüren, aus welcher Position man gerade führt und seine Verantwortungen wahrnimmt: Ist man Gastgeber und gibt anderen Sicherheit und Orientierung? Oder ist man Gast und bekommt Sicherheit und Orientierung, während man ausprobiert, experimentiert und Erfahrungen zum Ausdruck bringt.

Ansprechbar und wach sein, Zuversicht spüren und vermitteln. Oft gibt es für die Beteiligten nichts Wertvolleres als genau das.

#wirksamesführen

Fendel & Partner