Wettbewerbsfähigkeit

Die Verbindung zu Kunden, Lieferanten, Financiers, Mitarbeitern ist das tragende Element für soliden Erfolg. Diese Verbindungen leben von gegenseitiger Anziehung. Anziehend ist alles, was den Weg zu Neuem weist und gleichzeitig das Gefühl vermittelt, gut aufgehoben zu sein.

Ein attraktiver Geschäftspartner schafft durch seine Aktivitäten Chancen für sich selbst und andere. Diese Geschäftsverbindung verläuft solange für beide Seiten angenehm und erfolgreich, wenn keiner der beiden versucht, dem anderen etwas wegzunehmen. Das Wegnehmen hat viele Gesichter, zum Beispiel „Geben, um zu nehmen“ oder „Druck machen, um zu bekommen“ oder „So tun, als ob alles in Ordnung wäre“. Immer steckt dahinter die Idee „Es ist nicht genug für beide da“: Wettbewerb wird zum Synonym für Mangel.

Wegnehmen macht unattraktiv und führt bei den Beteiligten zu Rückzug statt Annäherung. Akquisitionsbemühungen, die ins Leere laufen, werden fruchtbar, wenn man sich fragt: „Wo nehmen wir dem potenziellen Kunden etwas weg?“ Die Antwort ist ein Wegweiser zu bisher ungenutzten eigenen Potenzialen.

Das Gefühl „Es-wird-eng-in-meinem-Markt“ ist ein klares Signal dafür, dass die eigene Attraktivität Aufmerksamkeit braucht.

Attraktivität kommt von innen. Wer für seine Geschhäftspartner attraktiv ist, lässt sie spüren, dass das eigene Unternehmen und sein Führungsteam tendenziell

  • mit sich im Reinen sind,
  • Weiterentwicklungspfade wahrnehmen und beschreiten,
  • die Kunst pflegen, Hindernisse in neue Potenziale umzuwandeln,
  • Positives, Verbindendes und Zielführendes als Richtschnur ansehen,
  • das Wachsen im Markt als Ausdruck der eigenen Möglichkeiten sehen.

Fendel & Partner