Soziale Führungskompetenz

Soziale Führungskompetenz ist der „Botenstoff“, mit dem Fachwissen seine Produktivität entfalten kann. Sie ist damit ein wichtiger ökonomischer Faktor, indem sie für gute Nutzung der Ressourcen sorgt.
Soziale Führungskompetenz ist kein Verhalten, sondern eine Haltung sich selbst und anderen gegenüber. Sie entspringt dem Sinn und dem Wert, den man im eigenen Leben empfindet und zum Ausdruck bringt.

Soziale Führungskompetenz ist die Kraft der wirksamen Führung, und sie wächst mit der Authentizität des Führenden. Authentizität wirkt verbindend, ist anziehend, erlaubt Wandel und Integration. Das eigene Wohl verbindet sich mit dem der Umgebung, und es entstehen win-win-Situationen. Authentisch zu sein ist ein Weg, der – wenn man sich dafür entscheidet – jeden Tag eine neue Etappe hat.

Im Kern geht es darum, immer wieder den eigenen inneren Ort der Sicherheit zu finden. An diesem Ort kann man mit Wandel umgehen, denn die Balance aus Festigkeit und Beweglichkeit ergibt sich aus einem tieferen Sinn.

Wer authentisch führt, ist ehrlich und gibt Mitarbeitern die Möglichkeit, ebenfalls ehrlich zu sein. Eine wertschätzende Konflikt- und Streitkultur im Team gehört dazu und dient als Basis für immer wieder neue Klarheit. Das erweitert den Spielraum aller, fördert Kreativität und befreit.

Die Ergebnisse authentischer Führung fühlen sich für alle Beteiligten stimmig an. Das hat zur Folge, dass immer weniger Ballast an Struktur, Regelwerk und Controllingtools ernährt werden muss.

Fendel & Partner